Der Weg ist das Ziel
Wir gingen um 15.30 Uhr auf Wanderschaft in Richtung Pfalzgrafenweiler, etwa 10 km vom Kapf entfernt. Wir wanderten über Egenhausen, durch den Trostwald und durch die Große Eichenhalde, und an der Sägemühle vorbei ins Walddachtal. Am Silber- und Schlossbrunnen kamen wir vorbei bis zur Nördlinger Hütte bzw. Ruine Vörbach.
Die Nördlinger Hütte war unser ungeplantes Ziel, weil wir in Pfalzgrafenweiler ins Freibad wollten. An der Nördlinger Hütte haben wir dann unsere Übernachtung festgelegt. Zum Glück hatten wir eine gute Feuerstelle zum Grillen. Manche hatten leider in dieser Gegend u.a. Angst vor Wildschweinen gehabt, sie wollten wo anders übernachten. Schließlich blieben wir aber dort. Wir hatten abends beim Grillen ein schönes, warmes Feuer und eine gute Stimmung. Christoph Ratke, der wegen einer Verletzung nicht mit wandern konnte wurde abends her gefahren. An einem kleinen Brunnen konnten wir unsere Hände dann waschen und das Feuer löschen. Wir beendeten den Tag mit einer ausgedehnten Gebetsgemeinschaft.
Am nächsten Morgen nach dem Aufwachen hatten wir eine gewohnt kurze, aber erholsame Nacht hinter uns. Das Frühstück bestand aus unserem restlichen Proviant; über dem Feuer geröstete Brötchen mit Nutella. Der Nachhauseweg war zwar nicht viel kürzer, doch das Mittagessen auf dem Kapf als Ziel spornte uns stark an.
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